Selbstreflexion
Rollen-Check: Wo stehen Sie gerade?
Diese Seite bietet fünf Fragen, mit denen sich der eigene Rollenwechsel im Berufsalltag greifbarer machen lässt. Es handelt sich um eine Anregung zur Selbstbeobachtung, nicht um eine Diagnose oder eine persönliche Beratung.
Warum dieser Check
Erst sichtbar machen, dann verändern
Viele Menschen wechseln im Job so häufig zwischen Rollen, dass ihnen der Wechsel selbst kaum noch auffällt. Er läuft nebenbei, fast automatisch. Genau das macht ihn schwer greifbar. Der Rollen-Check setzt genau hier an: Er hilft dabei, den eigenen Alltag noch einmal bewusst durchzugehen und typische Muster zu erkennen.
Die Fragen sind bewusst offen gehalten. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten, sondern nur Beobachtungen, die als Ausgangspunkt für die eigene Reflexion dienen können.
Fünf Fragen
Zum Nachdenken, nicht zum Abhaken
Manche Menschen wechseln nur zwei- oder dreimal am Tag bewusst die Rolle, andere mehrmals pro Stunde. Ein grober Überblick über die Häufigkeit zeigt, wie viel Übungsbedarf im Bereich Übergänge überhaupt besteht.
Manchmal ist es die fachliche Tiefe, die durch ständige Unterbrechungen leidet. Manchmal ist es der Überblick über mehrere Vorgänge gleichzeitig. Und manchmal ist es die Präsenz im direkten Gespräch, wenn der Kopf eigentlich noch bei etwas anderem ist.
Ein kurzes Seufzen, ein Blick auf die Uhr, ein Griff zum Telefon. Solche kleinen Signale zeigen oft schon an, dass gerade eine neue Rolle beginnt, noch bevor der Kopf bewusst umgeschaltet hat.
Ein kurzer Blick auf die nächste Aufgabe, ein Notizzettel, ein bewusster Atemzug. Solche kleinen Rituale wirken oft unscheinbar, machen aber einen spürbaren Unterschied dabei, wie glatt ein Wechsel verläuft.
Ein kurzer Rückblick am Tagesende, wie viel Raum welche Rolle eingenommen hat, liefert oft überraschende Erkenntnisse, die im hektischen Alltag sonst untergehen.
Und danach?
Vom Check zum Programm
Der Rollen-Check ersetzt das Lernprogramm nicht, sondern dient als erster Schritt. Wer die eigenen Antworten mit anderen bespricht oder tiefer in einzelne Muster einsteigen möchte, findet im zehnwöchigen Programm einen strukturierten Rahmen dafür, mit fünf Modulen, die genau an diesen Beobachtungen ansetzen.
Wer zunächst nur für sich reflektieren möchte, kann die Fragen auch unabhängig vom Programm regelmäßig wiederholen, etwa einmal im Quartal, um Veränderungen im eigenen Arbeitsalltag zu bemerken.
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